Boris Brovtsyn

Boris Brovtsyn

Violine

Er ist "immer dann auf internationalen Bühnen zu finden, wenn der Hauch des Exklusiven, Hochkarätigen weht." (Berliner Morgenpost): Der russische Ausnahmegeiger hat sich als einer der tiefgründigsten und vielseitigsten Musiker seiner Generation einen Ruf gemacht. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Violinkonzerte und Hunderte von Kammermusikwerken, von denen er einige uraufgeführt hat. Brovtsyn ist häufiger Gast bei führenden Konzertreihen wie Les Grands Interprètes in Genf und Spectrum Concerts Berlin, wo er seit 2008 in jeder Saison in der Berliner Philharmonie aufgetreten ist.

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Boris Brovtsyn stand bereits mit Sir Neville Marriner, Vladimir Jurowski, Neemi Jarvi, Marek Janowski, Mikhail Jurowski, Vassili Sinaisky, Yan Pascal Tortelier, Gerd Albrecht, Alexander Vedernikov, Michael Sanderling, Arvo Volmer und Antony Wit auf der Bühne; er war als Solist zu Gast u.a. beim London Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, den Warschauer Philharmonikern, dem Russischen Nationalorchester, dem Berliner Rundfunkorchester, São Paulo Sinfonieorchester, Academy of St. Martin in the Fields sowie BBC Symphony, BBC Philharmonic und BBC Scottish Scottish Orchestra.

Als begeisterter Kammermusiker arbeitete er mit Janine Jansen, Gidon Kremer, Mischa Maisky, Itamar Golan, Julian Rachlin, Gary Hoffman, Maxim Rysanov, Daishin Kashimoto, Martin Fröst, Nelson Goerner und Denis Matsuev. Bei führenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival, Edinburgh Festival, Progetto Martha Argerich in Lugano, dem Enescu Festival in Bukarest und den Festivals von Stavanger, Campos do Jordão, Annecy, Utrecht, Jerusalem, Ohrid Summer und den Moskauer Dezembernächten ist er regelmäßig zu Gast.

CDs von Boris Brovtsyn sind bei Decca, BIS, Onyx und Naxos erschienen. Seine Aufnahmen mit Kammermusikwerken von Schubert und Schoenberg mit Janine Jansen haben den ECHO Klassik gewonnen. Die Aufnahme des Klarinettenquintetts von Brahms mit Martin Fröst wurde für den Gramophone Award nominiert.

Als Musiker der vierten Generation hat Boris mit dem Violinspiel unter der Anleitung seines Großvaters, einem Schüler von Lew Zeitlin und Abram Jampolski, begonnen. Nach seinem Abschluss am Staatlichen Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, wo er bei Maja Glezarowa studierte, debütierte er in Großbritannien mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter Rumon Gamba und verlegte seinen Wohnsitz bald darauf nach London. Sein Studium schloss er bei David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama ab, wo er seit 2010 selbst unterrichtet. Boris Brovtsyn gewann 2004 die Goldmedaille der Guildhall School, damit früheren AbsolventInnen wie Jacqueline du Pré, Tasmin Little und Bryn Terfel nachfolgend, und ist Träger des renommierten Reuters Prize. Preise errang er daneben u.a. beim Yehudi Menuhin Wettbewerb und beim Tibor Varga Wettbewerb.

Heute in Wien ansässig, hat Boris Brovtsyn eine Professur für Violine an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien inne. Daneben leitete er eine Klasse am Trinity College of Music in Greenwich und hat Meisterkurse in aller Welt, von Korea und Thailand bis Brasilien, gegeben.

Kontakt

Dr. Marcus Felsner – +49 89 20 500 85624 – marcus@felsnerartists.com